Wissenstest 2024
Hohe Beteiligung und sehr gute Leistungen in Theorie und Praxis
Fit bei Fahrzeugen und Gerätschaften
731 Mädchen und Jungen aus 69 Freiwilligen Feuerwehren des gesamten Landkreises Mühldorf a. Inn stellten sich in der Mehrzweckhalle in Aschau a. Inn dem Wissenstest der Jugendfeuerwehren Bayerns.
Alle Teilnehmer hatten bei der zentralen Abnahme in der Gemeindehalle Aschau a. Inn zuerst Grundfragen zum Thema „Fahrzeug – und Gerätekunde“ zu beantworten. Bei den höheren Abnahmestufen wurden weitere Zusatzaufgaben mit steigenden Schwierigkeitsgraden gestellt.
In der praktischen Prüfung forderte die Richtlinie vier Aufgaben. Alle Jugendlichen ordneten mit Bildkarten die Kupplungsgrößen, die Anschlussreihenfolge der Schläuche und die jeweils eingesetzten Trupps am Verteiler zu. Anschließend waren fünf ausgeloste Feuerwehrgeräte zu erkennen und deren Verwendung zu erklären.
Ab Stufe drei wurden den Teilnehmern fünf verschiedene Bilder von Feuerwehrfahrzeugen vorgelegt um die richtige Bezeichnung zu nennen.
Für die Stufen vier bis sieben mussten die Feuerwehranwärter anhand von Silhouetten eines Löschgruppen- bzw. Staffelfahrzeuges die genaue Sitzordnung aller Einsatzkräfte mit taktischen Zeichen zuordnen.
Zu diesen Prüfungen gab es eine Ausbildungsanleitung, damit die Jugendwarte im Vorfeld des Tests mit den Jugendlichen üben konnten.
Das aus der Kreisbrandinspektion und Kreisjugendfeuerwehrausschuss bestehende Organisationsteam bewertete die teilnehmenden Jugendgruppen an sieben Prüfstellen.
Die 38 Feuerwehren von Kreisbrandinspektor (KBI) Werner Hummel waren mit 365 Jugendlichen vertreten. Das stärkste Teilnehmerfeld stellte mit 112 Anwärtern aus zehn Jugendgruppen das Gebiet von Kreisbrandmeister (KBM) Werner Müller, gefolgt von den neun Feuerwehren von KBM Martin Hollnburger mit 100 Teilnehmern. Sehr erfreulich war auch die Beteiligung mit 88 Jugendlichen der neun Feuerwehren von KBM Franz Dirnberger und den 65 Anwärtern aus zehn Jugendgruppen von KBM Christian Biberger.
Der Inspektionsbereich von KBI Bernd Michel war mit 366 Nachwuchskräften aus 31 Feuerwehren am Start. Das Gebiet von KBM Julian Liebermann stellte mit 138 Teilnehmern aus 13 Gruppen die meisten Feuerwehranwärter im Inspektionsbereich. Danach folgte das Gebiet von KBM Anton Bruckeder mit 116 Jugendlichen aus zehn Feuerwehren und das KBM – Gebiet von Marco Wallner mit 112 Teilnehmern aus acht Jugendfeuerwehren.
Nach erfolgreicher Prüfung wurden die Abzeichen in den Stufen eins bis sechs von Kreisbrandrat Harald Lechertshuber verliehen. Die Urkunden für die höchste Stufe sieben wurden an Tobias Hopf (Aschau a. Inn),
Robert Binsteiner, Moritz Schußmüller, Hannes Luger (Au a. Inn),
Johannes Mangstl (Gars a. Inn), Gabriel Schneider (Gumattenkirchen), Valentin Reger, Joel Liebermann (Haag i. OB),
Giuliana Orlando (Heldenstein), Lukas Rieglsperger (Irl),
Anna Hartl (Lauterbach), Kilian Neuhofer (Oberbergkirchen),
Maximilian Wolf (Oberneukirchen), Elisabeth Wenzl (Ranoldsberg),
Andreas Fußstätter, Tobias Ludwig (Reichertsheim),
Johanna Hollnburger (Salmanskirchen), Jonas Huber (Walkersaich)
und Michael Schaberl (Weidenbach) überreicht.
Michael Matschi (mam)